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Galilei und die ersten Teleskope

r.fackiner@physikalischer-verein.de
 

Kurz nach der Erfindung des Teleskops erreicht auch schon eine erste Nachricht Venedig. Galilei erfährt vom Funktionsprinzip und  baut in Kürze ein Gerät nach. (Glasmacher in Venedig)

Er richtet es als erster auf den Sternhimmel und auf den Mond.

Was erkannte er / konnte er erkennen?

Wie sehen die damaligen “Teleskope” aus,
im Vergleich mit Geräten, die heute jeder hat oder für recht wenig Geld kaufen kann?
 
                                             - Beispiel zeigen

 “Das Galileo Projekt” , ein sehr Informativer Link zu Galilei:
http://galileo.rice.edu/science.html

Brillen wurden zu diesem Zeitpunkt (1610) schon über 300 Jahre hergestellt. Und das Handwerk des Brillenmachers war durchaus häufig - zumindest in Venedig - anzutreffen.
D.h. Galilei konnte auf erfahrene und geschickte Handwerker zurückgreifen. ABER ... *

Die Kunst der Linsenherstellung für Brillen war eingeübt.

Fragestellungen:
Welche Bedeutung hatte die Kunst des Brillenmachens?
Welche Probleme ergaben sich für den Einzelnen / die Gesellschaft, als diese Augenkorrektoren noch nicht vorhanden waren? Was kostete eine Brille?

Galilei hatte mit seinem dritten “Selbstbau” ein Hochleistungsteleskop gebaut, im Vergleich zu
 den sonst üblichen Geräten.

Typische Werte waren: Objektivlinse 20mm, Brennweite 20 cm, Vergrößerung 4-6 fach.

Die Originalgeräte in Florenz.

Nach Aussage Galileis hatte sein erstes Fernrohr 3fache, das nächste 9fache und sein astronomisches Beobachtungsgerät, eine 30fache Vergrößerung. Er baute sie in der zweiten Jahreshälfe 1609.

*) Text dazu siehe unten


Damit wir seine Beobachtungsleistung, neben der des Konstrukteurs, Physikers und Astronomen, richtig einschätzen können,
soll ein wesentlicher Teil des Telekops selbst angefertigt werden: Die Frontlinse, das Objektiv.
So erhalten wir Einsicht in die physikalischen, technisch-handwerklichen und historischen Zusammenhänge.

Galilei benutzte - entsprechend der holländischen
oder belgischen Erfindung - eine Kombination von
plankonkaver Okularlinse und plankonvexem Objektiv.

Welche Ausführungen bzw. Kombinationen dieser Linsen für die astronomische Beobachtung besonders geeignet sind, soll die praktische Erprobung zeigen.

Notiere:
Um welche Linsentypen handelt es sich?

Wie unterscheiden  sich formgleiche Linsen?

Welche eignen sich zum Teleskopbau?

Feststellungen:
     Die stärkste Vergrösserung ergibt sich mit der Kombination:

     Allerdings ist das Bild .......

     Die Vergrösserung beträgt etwa ...

     Damit nimmt das vergrösserte Bild etwa die ... fache Fläche ein.

     Die Brennweite des Objektivlinse ist etwa ... cm.
 

Fachbegriffe erläutern (= Glossar anfertigen)

Begriffe klären (Fühlen :Griff)

Es stehen je zwei konkave und drei konvexe Linsen zu Verfügung.

Die großen Linsen
       haben Durchmesser von 35mm
       -wären also Riesen für die damalige Zeit -
     und die kleinen Linsen von 15mm.

Ein passendes Sortiment gibt´s bei pollin electronic
für 1,50 € mit 10 Linsen, daraus sind die obigen L.


Es gibt ja die Ansicht, Galilei hätte vielfach mehr erahnt als gesehen. Bei anderer Gelegenheit (Saturnbeschreibung), gibt es deutliche Hinweise darauf. Eingedenk der optischen Leistung der ersten Teleskope ist das Misstrauen vieler Zeitgenossen nicht unverständlich.

Teleskopfreunde kennen gelegentlich die Reaktion ihrer Gäste mit weniger Beobachtungserfahrung, die in Erwartung spektakulären Astrobildern, wie sie aus diversen Veröffentlichungen präsent sind, recht enttäuscht auf den Anblick der Himmelsobjekte in Amateurfernrohren reagieren.

 *) Text dazu aus der oben benannten Quelle: (Link)

[Die Brille und der Mond   (ast-ra.de)] [Galilei und die ersten Teleskope] [Texte] [Linsenschleifen] [Ergebnisse] [Spektivbau]

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